Steffi


Spitzname: Die Ringelsockenfee
Geschlecht: weiblich
geboren: 1974
Größe: über 1,70 Meter
Herkunft: Neuwied
Aufenthaltsort: Zülpich (30 Minuten südlich von Köln)
Mail: info@koerbchen-gesucht.de


Gar nicht so einfach sich selbst vorstellen zu sollen...

Vielleicht beginne ich, in dem ich meinen Spitznamen erkläre.

Ringelsockenfee
Auf allen Fotos auf denen man meine Füße oder den unteren Teil meiner Beine sieht, erkennt man auch mein Markenzeichen.



Ringelsocken.
Ich liebe Ringelsocken.
Eigentlich müssen sie aus hundert Prozent Baumwolle sein.
Das gibt's heute leider nur noch selten. Von daher waren meine Füße gezwungen, sich an Synthetik zu gewöhnen.

Und die "Fee" - naja, viele KG'ler meinen, ich sei für die Körbchensucher wie eine "gute Fee".
Wenn man das zusammen bastelt, kommt eine Ringelsockenfee dabei heraus.

Unter Archiv / Geschichten / die Achten / Fünfte von unten erzählen die KG'ler die Geschichte von der Ringelsockenfee.
Schmunzeln ist natürlich erlaubt.

Zu mir gehört: Pit
Seine Füße sind immer dann auf den Fotos zu finden, wenn ein Körbchensucher hier in Zülpich Zwischenstation macht.



Bis Anfang Mai 2013 war da noch: Mister Spock



Er war der unangefochtene Herrscher hier in Zülpich.
Ohne mit dem Schnurrhaar zu zucken ist er durch die Reihen unserer hundischen Gäste geschritten.



Alle Hunde haben von ihm gelernt sich gegegenüber Katzen respektvoll zu verhalten.
Zuwiderhandlungen hat er gnadenlos geahndet.

Nach Spocks Tod ist das Katzenkörbchen nicht lange leer geblieben.
Lucy ist eingezogen.



Eine klassische Fehlvermittlung.
Hätte ich nur auf mein Bauchgefühl vertraut, statt mich von einer Kollegin aus dem deutschen Tierschutz überreden zu lassen.

Lucy lebt ausschließlich im oberen Teil des Hauses.
Die angeblich so selbstbewußte Katzendame traut sich nicht mal die Treppe runter, wenn die Hunde unterwegs sind.



Wir überlegen, ob wir eine zweite Katze hier aufnehmen.
Wobei Mister Spock einmalig war.
Mal sehen, was die Zeit bringt.

Hunde gibt's bei uns natürlich auch jede Menge.
Allerdings wechseln unsere Gäste mehr oder weniger regelmäßig, wenn sie eben ein neues Körbchen gefunden haben.

Nur Whoopy bleibt, bis sie irgendwann - in hoffentlich ferner Zukunft - zu Lindas Gänsekeulenbude gehen wird.



Im März 2009 ist sie hier eingezogen.
Verdacht auf Knochenkrebs - Lebenserwartung sechs Monate.
Heute, fast fünf Jahre später, lebt sie noch immer.
Alt und klapprig ist sie geworden, störrisch und weise.



Whoopy stammt von unserer Lieblingsinsel Lanzarote.



Und hier hat auch vor vielen Jahren mal alles angefangen.
Wie ich zur "Ringelsockenfee" wurde ist schon in einer Geschichte erzählt - Elvis ist schuld.
Nachzulesen bei "KG - Wer steckt dahinter"
Im Sommer 2011 sind wir auf einen Bauernhof in Zülpich- Nemmenich gezogen.



Hier haben unsere Vierbeiner VIEL Platz sich auszutoben...



... oder auch einfach nur faul in der Sonne zu liegen.



Nachdem sich die Lebensbedingungen bei uns dermaßen "hundisch" entwickelt haben, war es eine logische Konsequenz auch Maya ein Körbchen für immer anzubieten.



Die Podenca stammt ursprünglich von Gran Canaria.
Drei Jahre und neun Monate lang habe ich versucht ein Körbchen für Maya zu finden.
Mehrere Fernsehauftritte haben nicht den erhofften Erfolg gebracht.
So haben wir Nikolaus 2011 - zu ihrem zweijährigen Pflegehund-Jubiläum - entschieden, daß sie ihr Körbchen bei uns für immer gefunden hat.




Nachtrag August 2015

Es ist unglaublich, wie die Zeit vergeht.
Am 11. September letzten Jahres mußten wir Whoopy zu Lindas Gänsekeulenbude schicken.
Die alte Dame konnte einfach nicht mehr.



Eigentlich wollten wir Whoopy's Körbchen nicht wieder besetzen.
Maya als einziger "eigener" Hund und ansonsten Gäste.
Doch da saß Dina auf Gran Canaria.



Und mit Whoopy's Blick noch im Herzen...



... konnten wir die etwa im März 2007 geborene Podenca nicht hinter Gittern sitzen lassen.
Dina zog am 27. Dezember 2014 bei uns ein.



Eigentlich hätte sie hier nur zu Gast sein sollen.
Doch im Frühjahr stellte sich heraus, daß sie ein chronisches Magen-Darm-Problem hat und die Nieren auch nicht machen, was sie sollen.

Also bleibt sie.



Lucy ist noch immer Einzelkatze.
Aber der Traum eine zweite Katze dazu zu nehmen wird immer konkreter.
Mal sehen...


Nachtrag 30. September 2015

Manchmal geht es schneller als man denkt.

Da bei uns hier in der KG-Zentrale zur Zeit nur ein Hund zu Gast ist und bis zum nächsten Neuzugang sicher ein paar Wochen vergehen werden...
Und da Kater Kat im Tierheim bei Santiago alle anderen Katzen drangsaliert...



Und weil Lucy sich auch diesen Sommer nicht runter getraut hat, habe ich den überaus selbstbewußten, menschenbezogenen Burschen am 27. September mit nach KG-Land gebracht.
In der Hoffnung, daß er ein würdiger Nachfolger für Mister Spock wird.
Der Plan ist voll aufgegangen.

Eigentlich hätte Kat ein paar Tage solo sitzen sollen, um sich zu aklimatisieren.
Der vier Jahre alte Haudegen ist schneller über das Kindergitter gesprungen als ich die Tür zu machen konnte.



So stand er plötzlich zwischen drei Hunden... und hat die Sache geklärt.



Wir haben also wieder einen ersten Offizier an Bord.
Sein Name ist Riker...



Commander Riker.



Da wir den Innenhof der KG-Zentrale ausbruchsicher machen können, hat er das große Glück die letzten Sonnenstrahlen des Sommers genießen zu dürfen.



Ich glaube Mister Spock wäre mit der "nächsten Generation" sehr zufrieden.



Und mit ein bißchen Geduld und Spucke wird sich der Herr sicher auch mit Lucy arrangieren.



Nachtrag 30. Januar 2016

Höchste Zeit, daß ich von Linda erzähle.



Die am 25.11.2003 geborene Podenca saß Scheckheftgepflegt - vom Besitzer mit Impfpaß abgegeben - in Bananderos auf Gran Canaria.
Es war mein erste Besuch seit Jahren in dieser Tötungsstation.
Ziemlich emotional die Angelegenheit.
So konnte ich Linda nicht im Zwinger sitzen lassen.



Nach einer kurzen Zwischenstation in Cristinas Tierheim ist sie am 1. Dezember 2015 hier in Zülpich eingezogen.



Wir hoffen, daß Sie sich noch mal richtig berappelt und sie wenigstens einen Sommer bei uns genießen kann.



Nicht mehr wegzudenken ist Commander Riker.
Er ist einfach unbeschreiblich.




Nachtrag 3. Februar 2016

Als ich den vorherigen Nachtrag geschrieben habe, lag Linda bereits mit akuter Leberproblematik neben mir im Körbchen.



Sie hat es nicht geschafft.

Am 2. Dezember 2015 ist sie zum ersten Mal hier bei uns in Zülpich aufgewacht.
Am 2. Februar 2016 ist sie für immer eingeschlafen.

Wir haben ihr so sehr wenigstens einen schönen, sorgenfreien Sommer gewünscht.
Wir haben sie her geholt, damit sie leben kann.
Nicht, um zu sterben.

Das Leben ist nicht fair.


Nachtrag 24. Februar 2016

Der Februar war ein harter Monat.
Lindas Tod hatten wir noch nicht überwunden, da ging es Dina aufgrund ihrer chronischen Darmentzündung und der kaputten Nieren rapide schlechter.
Seit 20. Dezember hatte sie schon nur noch Durchfall.
Jetzt konnte man zusehen, wie sie jeden Tag weniger wurde.
Und plötzlich waren die Augen müde.

Am 27. Dezember 2014 war Dina hier in Zülpich angekommen.
Am 17. Februar 2016 mußten wir sie gehen lassen.

So albern und zufrieden werden wir sie in Erinnerung behalten.





Und jetzt ist Maya irgendwie die "letzte ihrer Art".



Ob das so bleibt?

Nachtrag 7. Juli 2017

Am 14.2.2014 ist Kiba ins Tierheim bei Santiago gekommen - in Pension!
Eigentlich hätte ihr Besitzer sie wieder abholen wollen.
Das hat er nie getan.



Bis die rechtliche Situation geklärt war, ist über ein Jahr vergangen.
Im August 2015 habe ich ihr erstes Vermittlungsinserat geschrieben.
Da war sie schon kugelrund und mehr krank als gesund.



Drei Mal war die im November 2006 geborene Hündin als "Humpelhund" bei Gustavo.

Doch die Betreuung im Tierheim bei Santiago war nicht ausreichend.
Die Vermutung, daß Kiba "kaputt geht" war durchaus gegeben.



Und so habe ich Kiba am 31. Juli 2016 mit nach Zülpich genommen.
Als Gast natürlich.



Schnell stellte sich heraus, WIE kaputt Kiba war.
Die Knie kaputt.
Die Hüfte kaputt.
Der Rücken kaputt.
Diverse Knubbel.
Und dann auch noch ein Herzproblem.
Es war klar, daß die Vermittlung schwierig werden würde.
Aber Wunder passieren ja immer wieder.



Im März 2017 bekam Kiba einen Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule.
Wir dachten: Das war's.
Aber so ein alter Beagle ist stur.
Kiba hat sich wieder bekrabbelt.



Allerdings ist eine Vermittlung mit dieser Diagnose noch unwahrscheinlicher.
Und so haben wir beschlossen, daß Kiba hier bleibt.
Es ist einfach zeitverschwendung alle paar Wochen ein Fotoshooting zu machen und den Text zu aktualisieren.



Als Dankeschön macht Kiba sich nützlich.



Sie ist aber auch zum Knutschen.
Mir ist schleierhaft, warum niemand sie haben wollte.