Ruth mit den Tibis


Jahrgang: 1966
Geboren in Niedersachsen
Aufenthaltsort: Sersheim (zwischen Stuttgart und Karlsruhe)


Im Gästebuch bin ich nur wenig zu lesen.
Das liegt daran, dass ich wenig Zeit habe meinen Senf dazuzugeben.
Meistens reicht es nur zum lesen, aber das tue ich jeden Tag.

Tiere gab es immer in meinem Leben.
Katzen, Hunde und Wellensittiche bereicherten meine Kindheit.
Als ich von zu Hause auszog, musste ich die erste Zeit ohne ein Haustier auskommen. Das änderte sich schnell, als ich mit meinem Mann zusammenzog.
Als erstes holte ich meine Wellensittiche von meiner Mutter zu mir.
Dann kam mein Zwergwidder Pooky dazu. Er wurde nur 5 Jahre alt, und ich wollte kein Kaninchen mehr. Pooky war etwas Besonderes. Er war mehr eine Katze als ein Kaninchen. Leider habe ich keine Bilder von ihnen auf dem Computer.

Katzen kann ich keine mehr haben (Allergie) und so entdeckte ich meine Leidenschaft für Großsittiche.



Mein Mann und ich gingen beide den ganzen Tag arbeiten und so waren das die einzigen Tiere, die ich ohne schlechtes gewissen halten konnte.
Wir hatten immer mindestens zwei. Aber so nach und nach wurden es immer mehr und außer meinem ersten Nymphensittich Nina, waren alle anderen aus dem Tierschutz.

Als mein Mann aufhörte zu arbeiten, wurde es Zeit wieder ein Tier mit Fell zu holen.
Also schauten wir ins Internet in die umliegenden Tierheime nach einem geeigneten Hund. Er sollte klein und ohne Jagdtrieb sein. Schließlich hatte ich zu dieser Zeit 8 Flugsaurier, die mit uns die Wohnung teilten.
Wir fanden zwei Tibet Spaniel, Cindy und Berti, im nahe gelegenen Tierheim.



Ich habe mich sofort mit meinem Mann auf den Weg gemacht. Schließlich war es Samstag und wer weiß, ob die beiden überhaupt noch da sind.
Ich konnte mir nicht vorstellen, dass die beiden lange auf Interessenten warten müssen.
Kurz und gut, zwei Stunden später war ich stolze Besitzerin von zwei 12 Jahre alten Hunden.
Ich glaube das Alter und die Tatsache, dass man sie nur zu zweit bekommen konnte hat viele abgeschreckt.

Nach einem Jahr stellten mein Mann und ich fest, das die Wohnung zu klein ist für unsere Tiere und uns.
Auch die Gegend in der wir wohnten war für die Hunde nicht so schön. Also zogen wir noch ein wenig weiter aufs Land, wo wir jetzt ein Haus haben in dem die Vögel ein eigenes Zimmer haben in dem sie den ganzen Tag frei fliegen können.

Inzwischen hatte ich auch KG entdeckt und war schon lange stille Mitleserin und wusste, das man nicht verrückt ist, wenn man mehr als zwei Hunde hat.
Als ich eines Tages beim surfen im Netz bei einer Orga Harry entdeckte, war es mal wieder um mich geschehen.



Aber diesmal war es auch mein Mann, der sich in den kleinen Macho verliebte.
Und so zog nach langen drei Wochen Harry bei uns ein.

Jetzt ist unser Rudel komplett. Ich habe drei wundervolle Hunde.



Meine Oldies sind inzwischen 16 Jahre alt und bis auf kleine Alterserscheinungen topfit.
Harry ist 7 Jahre und erholt sich gerade von einer Kreuzband OP.
Außerdem gibt es noch 5 Flugsaurier von denen ich nicht weiß wie alt sie sind.

Ich hoffe ich habe Euch nicht zu sehr gelangweilt. Kürzer ging es leider nicht.

Wir lesen uns im GB
Ruth mit den Tibis

September 2011

Unser Rudel hat sich erweitert. Noel wurde von unserem Harry adoptiert und ist ein Kater.



Es war der Dritte Advent und lausig kalt, als mein Mann mich von der letzten Abendrunde anrief und mich bat zu ihm zu kommen, weil eine Katze ihm und den Hunden folgte.
Als ich meine Süßen erreicht hatte, war die Katze ein kleines etwas, das Spaß an unserem Harry gefunden hatte. Weil es so kalt war und in der Nähe weder Haus noch Mutter zu sehen war, nahm ich den Kleinen auf den Arm und nahm ihn mit nach Hause.

Wie fanden auch nach ein paar Tagen seinen Besitzer und Harry und ich waren sehr traurig, das der Kleine wieder weg war. Aber ein paar Tage später bekamen wir ihn wieder.
Er war eigentlich ein Stallkater aber inzwischen geht er nicht mehr raus. Er hat seinen gesicherten Balkon und im Garten trägt er ein Geschirr mit Leine. Ihn an die Leine zu gewöhnen war gar nicht schwer. Noel hat das ja immer bei den Hunden gesehen und ich glaube er hält sich auch für einen Hund.

Ach ja, meine Allergie hält sich in Grenzen. Ich kann damit gut leben und würde meinen Räuber nie wieder hergeben.


November 2013

Die Ergänzung des Steckbriefes ist eigentlich schon lange überfällig. Das Jahr 2012 fing für unser Rudel nicht sehr schön an. Am 09.Januar mussten wir unseren Berti gehen lassen, das Herz wollte einfach nicht mehr. Er ist an diesem Morgen einfach zusammen gebrochen und wir wussten dass es Zeit ist. Mir fällt es auch heute noch schwer darüber zu schreiben und damit haben wir auch den Grund, warum es mit der Ergänzung so lange gedauert hat…

Im Juni 2012 kam unsere Ardasha zu uns. Sie wurde früher von meiner Freundin zur Zucht eingesetzt. Als ihr Frauchen, bei dem sie eigentlich ihren Altersruhesitz haben sollte starb, hat meine Freundin bei mir angefragt. Ardasha war ein komplettes Blinddate. Als wir losfuhren um sie bei meiner Freundin abzuholen, wussten wir nur ihren Namen und das sie ein Rotzobel ist.



Sie war ein echtes Überraschungspacket. Nicht immer waren es gute Überraschungen. Dasha, so heißt sie jetzt, ist taub, war das enge zusammen leben mit Menschen nicht wirklich gewohnt und von Spaziergänge und Leinenführigkeit hatte sie mal in ihrer Jugend was gehört. Das erste Jahr mit ihr war nicht einfach, aber sie ist auch der liebste und geduldigste Hund den ich kenne. Sie hat nie ‚schlechte Laune‘ und ist lieb zu allen und jedem.

Seit Anfang diesen Jahres wird uns sehr stark bewusst, dass unsere Cindy schon sehr alt ist. Die kleine Maus ist jetzt 19 Jahre und nach ihrer Blindheit ist noch eine Schwerhörigkeit dazu gekommen. Sie ist jetzt sehr schreckhaft und langsam wird das Zusammenleben mit ihr eine Herausforderung. Aber sie hat immer noch Spaß an den Spaziergängen und ihren Lebensmut sieht man ihr an. Ich freue mich über jeden einzelnen Tag an dem es ihr gut geht.

Bei den Flugsauriern gibt es auch seit diesen Jahr neue Schwarmmitglieder. Der Schwarm hatte sich aus Altersgründen bis auf zwei reduziert. Meinem Mann wurde es zu still im Haus, also zogen Nymphensittichhähne Bonnie und Clyde aus dem benachbarten Tierheim bei uns ein und nehmen ihre Rolle als Krachmacher sehr ernst.



Nachdem das Tierheim bei uns eine Nachkontrolle gemacht hat und die Haltung der Vögel als gut befunden hat, bekamen wir vor ein paar Tage später einen Anruf ob wir noch Platz hätten für zwei weitere Nymphen. Naja, jetzt sind auch noch Prince und Pascha eingezogen. Die Herren sind zu Zeit noch beschäftigt die Rangfolge festzulegen. Aber das geht recht friedlich zu.

Das war das neueste in kürze.....


August 2015

Seit der letzten Ergänzung ist vieles passiert.

Es war im April 2014 als uns unsere Dasha verlassen hat. Sie war nur knapp 2 Jahre bei uns, aber wir werden sie nie vergessen. Obwohl sie nicht aus dem Tierschutz kam, war sie eigentlich unsere ärmste Maus.

Einen Monat später haben wir Leoni, eine kleine Katze aufgenommen. Sie hat sich bei unserem Nachbarn aufgehalten und war sehr krank. Wir haben sie zum Tierarzt gebracht und wie sich dann herausstellte hat sie chronischen Katzenschnupfen und ist auch an den Vorderpfoten leicht behindert. Dadurch bleibt sie jetzt wie Kater Noel im Haus. Wir wollen ja nicht, das sie die Katzen alle mit dem Katzenschnupfen ansteckt.



Dann war es erst mal ruhig bei uns. Cindy wurde immer älter und wir haben fast nichts mehr mit der Kleinen unternommen. Im August feierten wir ihren 20. Geburtstag und waren uns sicher, das sie den Winter nicht mehr erlebt. Aber die alte Dame war zäher als wir dachten. Sie verließ uns im März 2015. Da wollte der Kopf nicht mehr mitmachen und es war Zeit sie gehen zu lassen.

Wir vermissten sie sehr und konzentrierten uns auf unseren letzten Hund, Harry. Er hatte immer wieder zurück stecken müssen wegen Cindy, und wir wollten ihn jetzt nach Strich und Faden verwöhnen. Leider war uns das nicht lange möglich. Harry wurde krank und es begann eine lange suche nach der Ursache. Wir fanden sie und trotz eines Operationsversuches, mussten wir ihn auch im Juni gehen lassen.
Wir waren geschockt und hatten sehr schwer daran zu kämpfen. Das Haus war trotz der Katzen und Vögel so leer und 'still'. Es war schlimmer als wir es uns das jemals vorgestellt hatten. Also haben wir Steffi eine Mail geschickt. Sie sollte für uns einen Hund aussuchen, der zu uns passt. So zog Alice bei uns ein.



Jeder unserer Hunde hatte Eigenschaften, die wir besonders an ihm schätzten. Bei Alice sieht es so aus, als wenn sie diese alle hat. Mit ihr zog bei uns die Freude wieder ein und die Tränen wurden weniger. Das letzte Jahr war schwer und es hat uns viel Kraft gekostet. Aber wir sehen jetzt sehr positiv in die Zukunft und schmieden Pläne wie schon lange nicht mehr.
Ach ja, der Schwarm der Nymphensittiche ist inzwischen auf 7 heran gewachsen. Und es ist immer noch kein Weibchen dabei.


Oktober 2016

Es ist jetzt etwas über ein Jahr her und schon wieder muss ich meinen Steckbrief ergänzen. Aber diesmal mache ich es gern.
Am 31.07.16 landete ein Flieger in Düsseldorf und brachte uns unseren kleinen Chaoten Richi. Er ist ein quirliger, grobmotorischer Hibbel. Ein ganz lieber, verschmuster, anhänglicher Kuschel-Prinz. Er ist alles und davon noch etwas mehr. Er ist die perfekte Ergänzung zu Alice.



Alice ist unsere kleine Zuckerschnute, die mit ihrer lieben Art uns um den Finger wickeln will und hin und wieder etwas Dickkopf zeigt (typisch Terrier). Richi tut der kleinen Maus richtig gut... nicht nur ihr.

Jetzt möchte ich wirklich in den nächsten Jahren keinen Nachtrag mehr schreiben.