Ellen


Name: Ellen
Alter: Jahrgang 1955
Größe: 165 cm
Aufenthalt: Braunschweig




Tja, wie fange ich an?

Mit Tieren hatte ich in meiner Kindheit schon zu tun.
Meerschweinchen und Kaninchen im Stall oder im Gehege.
Wobei die Kaninchen wechselten.
Hühner, Gänse (die zupften ihr Gras an den Feldwegen, war mir nie geheuer) und alle weiteren üblichen Tiere auf`m Dorf hatten die näheren oder weiteren Nachbarn.
Ein Gestüt gab`s auch. Reiten habe ich nie richtig gelernt, aber voltigiert habe ich gerne.
Hund oder Katze erlaubte meine Mutter nicht. Vor Schäferhunden und Spitzen hatte ich auch Angst. Kleine Mädchen auf Fahrrad mussten natürlich von der Hofeinfahrt verjagt werden.
Dann kam irgendwann die Stadt.
Die erste Katze vor 12 Jahren, so nach dem Motto: Da ist `ne Katze, die kann bei uns nicht bleiben…zugelaufen, alt, nicht noch einen Winter in der Scheune.
Dann ein Tierheimkater und noch einer.
Vor 6 Jahren der erste Hund. Unsere Mady, eine Langhaar-Zwergdackeldame, knapp 12 Jahre alt, Frauchen verstorben. Naja, bevor sie ins Tierheim geht!
Sie war aus einer schlechten Zucht und hatte dann ein paar schönere Jahre mit Gartenauslauf bei der alten Dame.
Bei uns lernte sie Gassi gehen und spielen. Ich verlor durch die sich ergebenden Hundekontakte die Angst. Sie war einfach ein Schatz!
Mady mussten wir Ende Januar 2007 gehen lassen.

Anfang Januar 2005 holten wir sie, Lucie,



Fundhund, Tierheim.
Mady und sie vertrugen sich gut.
Lucie lernte, die Katzen in der Wohnung nicht zu jagen.

Dann lebt bei uns jetzt noch Tammy,



eine ältere, schon ruhige und nicht mehr so wilde Charakterkatze.
Den Hund hat sie voll im Griff – uns auch. Was sie nicht will, will sie nicht.

Mio hat uns ausgesucht, er stammt aus der ferneren Nachbarschaft und durfte bleiben.



Er ist dem Hund gegenüber völlig unbedarft. Lucie guckt öfter ganz verdutzt. Er liegt natürlich am liebsten in ihrem Körbchen oder in ihren Liegekuhlen.
Er ist unser Schmuser.

Lucie und Mio beobachten die Straße. Es könnte ja was passieren.



Die Katzen gehen gerne raus. Hier in der Wohngegend geht das auch. Einmal mit dem Futtertellerchen klappern genügt – schon sind beide wieder da.



Wir haben die Möglichkeit, im Harz eine Unterkunft und ein großes Grundstück nutzen zu können. Also ist der Rest der Truppe oft eine bis zwei Wochen auf Urlaub. Die Tiere genießen es total. Selbst die Katzen nehmen die Fahrt hin. Ist ja nur eine Stunde. Die sind dann den ganzen Tag draußen, fangen Mäuse, suchen sich schöne Beobachtungsplätze und pennen.

Das wär`s erstmal von mir.
Wir lesen uns.



PS. Hat das eigentlich was zu bedeuten: beide Katzen waren/sind schwarz und die Kater alle weiß-schwarz oder weiß-getigert?

PPS. Ach, ja, wie bin ich zu KG gekommen?
Durch das virtuelle Tierheim im WDR, kurz bevor Steffi Mozart vorgestellt hat. Muss ich noch mehr sagen?

Nachtrag vom 6. September 2008


Seit Oktober 2007 lebt Pitu bei uns.
Sie ist eine kleine portugisische Straßenhündin und wird jetzt ungefähr zwei Jahre alt.
In ihr steckt mindestens eine Sorte Terrier. Entsprechend ist sie aufmerksam, interessiert, neugierig und man könnte auch sagen, sie fragt jedes Mal: "Wo stehen die Klaviere?"



Lucy freut sich über ihre kleine Freundin.
Aber sie ist schon eine ältere Dame von 6 Jahren und muß sich manchmal gegen den kleinen Springinsfeld wehren.
Aber ansonsten ist es eine Freude die beiden über das Grundstück toben zu sehen.



Nachtrag vom 12. April 2013


Ich bin da!
Wer ich bin? Na, das siehst Du doch. Ach nee, gibt ja noch kein Foto.
Also, nun erst mal schön ruhig und der Reihe nach.

Ich wollte mich ja schon lange vorstellen, aber Ellen wollte noch nicht.
Jetzt weiß ich auch warum. Jetzt gibt es Euronen. Naja, mir eigentlich egal.

Ich heiße Titus und bin ein gerade 8 Monate alter Kater (geimpft, gechipt, kastriert).
Wahrscheinlich ein Waldkatzenmix.

Am 15. September (Sonntag war das. Ich bin ein Sonntagskind!) im letzten Jahr hielt im Harz ein Motorradfahrer, zog mich aus der Kombi und bat um meine Versorgung.
Er hätte mich auf der Landstraße zwischen zwei Dörfern fast überfahren.
Ich lebte noch, war ca. 4 Wochen alt, hatte Flöhe, Zecken, Ohrmilben, Hautpilz, beginnende Augenvereiterung.

Erst mal habe ich nur gesoffen. Nein, nicht getrunken. Wirklich.

Am Montag ab zum Tierarzt. Der hat sich gut um mich gekümmert und zum Schluss verschwand ich in einer Wolke aus Antizecken- und Antiflohpulver.
Tja, und keiner hat mich vermisst. Also durfte ich bleiben.

Der Mio hat mit mir geschmust und mich geputzt. Das hat Lucy auch gemacht. Nur Pitu, die geht mir immer noch ein wenig aus dem Weg.
Dabei will ich doch immer nur spielen wenn ich die anderen anspringe oder mich ankuscheln. Ich putze auch gerne den anderen die Ohren.
Mein allerliebstes Spielzeug sind die Kartons. Erst lege ich mich rein und belauere alle und dann fange ich an, den Karton zu zerschnipseln.
Das sieht dann sooo schön aus im Zimmer.

Ellen hat mir von Mr. Spock erzählt. Der würde auch so gerne vor dem Bollerofen liegen. Rate mal, wer hier den Platz vor dem Ofen gepachtet hat?

Jetzt aber ist endlich der Schnee geschmolzen. Ich erinnere mich so langsam wieder an Gras und Blumen.
Ich bin gerne draußen. Aber ich muss aufpassen. Gerade kuriere ich eine entzündete Wunde aus. Der Nachbarskater!

Jetzt ist genug. Ich soll aufhören.
Tschüss!

Nachgereicht - 20. April 2013


Hallo, ich bin Titus!



Ergänzung vom 31.10.2016

Vor einem Jahr musste unsere Lucie gehen.

Pitu (Pitti) hat sich langsam gewöhnt. Sie hat Lucie sehr vermisst. Keine Lucie mehr zum Toben und Anlehnen. Entscheidungen selbst treffen.
Pitti rappelt sich gerade wieder. Sie hatte eine Nervenentzündung im Rücken, konnte die Hinterbeine kaum benutzen (Trageschlaufe half; Hund kann gut nur auf Vorderbeinen laufen) und wir planten schon den Rolli.
Aber zu 95 % alles gut. Nur nicht mehr ganz so lange Spaziergänge.
Die Süße ist jetzt 10 Jahre alt und ziemlich grau geworden.



Mio ist jetzt geschätzte 13 Jahre alt. Keine Reißzähne mehr. Stromert noch gerne über das Grundstück und besucht mal die direkten Nachbarn.
Er hatte immer wieder mit den Verletzungen vom Nachbarskater (andere Nachbarn) zu kämpfen.
Er kümmert sich immer noch liebevoll um den „kleinen“ Titus. Aber so langsam probt der den Aufstand.



Titus ist jetzt 4 und erst jetzt erwachsen.
Er hat im Juli und August eine wochenlange Erkrankung überstanden. Keine Ahnung was es war. Ich habe nicht geglaubt, dass eine Katze, die schon Haut und Knochen geworden war, noch mehr Haut und Knochen werden kann.
Er verlor sein schönes dickes langes Fell.
Aber wir haben es geschafft. Gewicht ist wieder da, die dünne hochbeinige Katze ist wieder verschwunden, das Fell wächst.
Er ist schmusiger geworden, anhänglicher.



So geht es im Moment recht gut. Die Kater kriegen immer noch jeden Liegeplatz den sie wollen. Pitti räumt immer noch das Feld….aber gaaanz langsam.